KAA DOS Tequila: Zwischen Hype und Handwerk
[Update] Ihr wisst ja, manchmal sind es die verrücktesten Verbindungen, aus denen die besten Geschichten entstehen. Was kriegst du, wenn du deutsche Popkultur mit mexikanischer Handwerkskunst mixt? Genau, einen Tequila wie KAA DOS, von den Tokio-Hotel-Jungs Bill und Tom Kaulitz. Das Thema „Promi-Tequila“ ist ja so eine Sache. Seit George Clooney mit Casamigos einen Mega-Erfolg hingelegt hat, will gefühlt jeder mitmischen, von Dwayne ‚The Rock‘ Johnson bis zu Kendall Jenner.
Da zucken wir Kenner oft erstmal zusammen, denn zu oft haben wir überteuerten Kram gesehen, wo der Name größer war als der Inhalt. Aber ich kann euch schon mal verraten: KAA DOS will und kann mehr sein. Seht es als eine persönliche Einladung, die Welt der Agave neu zu entdecken. Und vielleicht ist das genau der Arschtritt, den Tequila in Deutschland gebraucht hat, um endlich die Aufmerksamkeit zu kriegen, die er verdient.
Die Story: Ein Herzensprojekt von Freunden
Die Geschichte von KAA DOS ist nicht einfach nur ’ne coole Marketing-Story, sondern ein echtes Herzensprojekt der drei Freunde und Bandkollegen Bill, Tom und Georg. Wie sie im Interview erzählen, entstand die Idee nicht über Nacht, sondern aus einer tiefen Freundschaft und unzähligen gemeinsamen Reisen, die ihre Liebe zu Mexiko und gutem Tequila geweckt haben. Sie wollten mehr als nur ein weiteres Musikprojekt; sie wollten etwas Bleibendes, etwas Handfestes schaffen.
Der entscheidende Moment kam, als sie beschlossen, den Tequila zu kreieren, den sie selbst immer gesucht, aber nie gefunden hatten: einen ultra-reinen, weichen Bio-Tequila zum Sippen, der mit dem schlechten Party-Image aufräumt. Anstatt also nur ihren Namen auf ’ne Pulle zu klatschen, haben sie das einzig Richtige gemacht: Sie haben sich auf die Suche nach Partnern gemacht, die das Handwerk im Blut haben.


Und hier wird’s richtig spannend: die Zusammenarbeit mit der Familia Partida aus den Highlands von Jalisco. Und wir reden hier nicht von irgendwem. Wir reden von Master Distillerin Iliana Partida, einer absoluten Expertin in der vierten Generation, die quasi mit dem Duft von Agaven aufgewachsen ist. Ihre Familie gehört zu den Vorreitern im Bio-Agavenanbau.
Bio ist nicht gleich Bio: Warum das bei KAA DOS wirklich was bedeutet
Mal ehrlich: Das Wörtchen „Bio“ klatscht sich heute jeder gerne aufs Etikett. Aber bei Tequila steckt da viel mehr dahinter, als man denkt.
Erstens: Bio fängt im Boden an, nicht in der Brennerei. Die Erde muss 36 Monate komplett frei von Chemie sein, bevor sie überhaupt „bio“ heißen darf. Und jetzt stell dir vor, die Blaue Weber Agave wächst acht Jahre oder länger – da reden wir von einem Commitment über mehr als ein Jahrzehnt! Genau deshalb sind echte Bio-Tequilas weltweit so selten, und KAA DOS gehört zu diesem exklusiven Club.
Zweitens, ein häufiger Irrtum: „Bio“ und „ohne Zusätze“ sind nicht dasselbe. Ein Tequila kann Bio sein und trotzdem Zusätze haben. Bei KAA DOS bekommst du beides – null Zusätze UND Bio. Das ist die Königsklasse.
Und eine ehrliche Sache: Bio heißt nicht automatisch „schmeckt besser“. Das Siegel garantiert dir Reinheit und einen sauberen Prozess – dass KAA DOS so verdammt gut schmeckt, liegt an Ilianas Können und der Top-Agave. Das Bio ist quasi das gute Gewissen obendrauf. Klar kostet das mehr (Handarbeit, geringere Erträge, lückenlose Kontrollen) – aber genau dafür weißt du eben, was du im Glas hast.
Heißt für euch: Die Blaue Weber Agave für KAA DOS wächst locker acht Jahre ohne Pestizide und Chemie in der fetten, roten Erde von Arandas. Vom Feld bis in die Flasche wird hier ein Versprechen gehalten: Respekt vor der Natur, faire Jobs und ein absolut reines Produkt. Die Agavenherzen werden über 30 Stunden langsam gekocht, der Saft fermentiert und in kleinen Kupfer-Pot-Stills gebrannt. Null Zusätze, kein Zucker, keine Farbstoffe. Nur der pure, ehrliche Geschmack der Agave.
So schmeckt der KAA DOS Blanco

KAA DOS Tequila Blanco
Frisches, klares Aroma mit gekochter Agave, reifen Früchten wie Birne und Ananas sowie feinen Zitrusnoten von Limette. Am Gaumen verbindet sich natürliche Agavensüße mit exotischen Fruchtnoten, mineralischer Frische und einer dezenten Pfefferschärfe.
In der Nase: Stellt euch vor, ihr spaziert durch einen mexikanischen Kräutergarten, kurz nachdem es geregnet hat. Genau so riecht der. Du hast diese klare, frische Note von roher Agave, dazu spritzige Zitrusschale und einen Hauch grüne Papaya. Dahinter kommt so eine feine, pfeffrige Würze durch, die dich sofort neugierig auf den ersten Schluck macht.
Am Gaumen: Und dann im Mund. Einfach nur Wow. Was für ein samtweiches und gleichzeitig lebendiges Gefühl! Die Süße der gekochten Agave ist sofort da, aber null aufdringlich. Sie tanzt förmlich auf deiner Zunge, zusammen mit blumigen Noten, etwas Limettenschale und grüner Mango. Die Reinheit ist echt der Hammer – du schmeckst einfach die Top-Qualität der Agave und die saubere Arbeit beim Brennen. Der Tequila hat Charakter, wird aber nie sprittig oder scharf.
Der Abgang: Das Finish ist lang, sauber und richtig elegant. Eine sanfte Wärme macht sich breit, dazu diese pfeffrige Kräuternote und ein fast mineralischer Geschmack, der dich an die rote Erde von Jalisco erinnert. Ein Abgang, der einfach Bock auf mehr macht.






Mein Fazit: Endlich passiert mal was!
Also, ist KAA DOS jetzt nur ein weiterer überteuerter Promi-Tequila? Klar, der Preis ist selbstbewusst, da müssen wir ehrlich sein. Aber im Gegensatz zu vielen anderen liefert KAA DOS eine Qualität, die den Preis auch rechtfertigt. Die Nummer mit Iliana Partida und der knallharte Bio-Fokus sind keine Marketing-Sprüche, sondern das Herz dieses Produkts. Auch im Netz liest man das immer wieder: Die Leute sind erst skeptisch wegen der Promis, aber nach dem ersten Schluck überzeugt die Qualität.
KAA DOS ist ein verdammt guter, sauberer Tequila, der Kennern nickend zustimmt und Neulingen die Tür zur geilen Welt der Premium-Agavenbrände weit aufstößt. Für den deutschen Markt ist das Ding ein Segen. Das ist der beste Beweis dafür, dass echte Leidenschaft, wenn sie auf krasse Expertise trifft, was richtig Gutes und Besonderes schaffen kann. Oder wie es Tom Kaulitz selbst mit einem Augenzwinkern auf den Punkt bringt: »Man muss auch mal trinken, wenn man keinen Durst hat.«
In diesem Sinne: ¡Salud!
Quellen:
https://kaados.com/pages/our-story
https://www.instagram.com/kaadostequila
https://www.falstaff.com/de/news/kaulitz-brueder-launchen-tequila-man-muss-auch-mal-trinken-wenn-man-keinen-durst-hat
https://www.about-drinks.com/100-organic-tequila-georg-listing-tom-und-bill-kaulitz-ueber-kaa-dos
https://www.tequilareport.com/p/6-lies-about-organic-tequila